ZUGER PRIVILEG
 

Matinée Culinaire im Zeichen der Kirsche, 28. Juni 2009



Mehr Bilder zu diesem Anlass

Beim Eintreffen der 125 Gäste dampft es schon vor dem Restaurant Brandenberg.
Die Schaubrennerei der Eidg. Alkoholverwaltung ist da abgestellt und wird bedient von Christian Mathis, dem Kreisinspektor Bern-Solothurn. Ihm assistiert Kurt Stacher, pensionierter Kreisinspektor der Ostschweiz und Ausbildner für angehende Brenner.

Zu Beginn des Anlasses sagt Heiri Scherer, Präsident des Zuger Privileg und Vorstandsmitglied der IG Zuger Chriesi, wo das Projekt, das vor 2 Jahren ins Leben gerufen wurde, heute steht.
Es ist eine unerwartete Erfolgsgeschichte, entgegen aller Erwartungen – vor allem städtische Behördemitglieder standen dem Projekt skeptisch bis negativ gegenüber.
Dank dem Mitmachen Privater – sei es als Paten für neue Bäume und Mitglied des Vereins – bekam das Projekt viel Schwung.

Dieser wurde verstärkt durch das Engagement des Amtes für Natur und Landschaft des Kantons Zug. Unter der Leitung von Martina Brennecke wurde das PRE Projekt kreiert. Und erste Abklärungen beim Bund getätigt. Ebenso das Projekt für den Erhalt der AOC-Auszeichnung für den Zuger Kirsch.

Das Projekt für Regionale Entwicklung (PRE) umfasst den ganzen Kanton Zug, Arth, Steinen, Steinerberg, Schwyz, Brunnen, die ganze Rigi mit Vitznau, Weggis, Greppen, Küssnacht, Meggen, Adligenswil, Udligenswil, Meierskappel.
So wuchs die Zuger (Schnaps)Idee zu einem grossen Regionalprojekt, das Anfang 2010 an den Bund eingegeben wird.

Im Anschluss an diese Ausführungen degustiert Herrmann Röllin aus Notikon/Baar 4 verschiedene Kirsch: einen Brenzer, einen Zopf und einen Dollenseppler, alle 3 sind sortenreine Jahrgangskirsche. Dazu eine Assemblage aus den Kirschholzfass.
Für manch eine Besucherin und Besucher war die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Brände neu. Kirsch ist wirklich nicht einfach Kirsch.

Als Höhepunkt des Anlasses baute Beatrice Brandenberg ein einmaliges Buffet auf – alles rund um Zuger Chriesi: z.B. Treberwurst, Braten, gespickt mit gedörrten Kirschen, Ofenkartoffeln mit Kirsch und Sauerrahm, Kirschenkompott und und und.

Das anschliessende Dessertbuffet mit Kischenkuchen , Kirschtorten, Chriesiblüten und Chriesi- und Kirschglace hatte noch 20 Sorten Kirschen zum Probieren zu Seite.
Zum Kaffee wurden ausgewählte Kirschbränden genossen. Wahrlich ein schönes Privileg, dieses Essen im Brandenberg!.

Frage des Tages: Wo kann man 500 Digestiv-Gläser ausleihen?
Antwort: bei der Schweizerischen Versuchsanstalt in Wädenswil. 

Anlass drucken