ZUGER PRIVILEG
 

Sommerfest – 10 Jahre Zuger Privileg im Steinbruch Guber, 23. August 2009



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Der Steinbruch ist ein starker Ort. Sinnbild für schweißtreibende Arbeit. Aber auch ein Stück Natur. Zumindest gibt er einen Blick frei auf das, was im Berg ist. Passend für ein Sommerfest.
Das findet das Zuger Privileg und hat den Steinbruch Guber oberhalb Schoried gewählt, um im Jubiläumsjahr den Sommer zu feiern.
Im Guber steht der Naturstein im Zentrum. Was das bedeutet, zeigt uns Kurt Herrmann, der Geschäftsführer der Guber Natursteine AG. Er führt uns durch den Steinbruch, erklärt die geologischen Gegebenheiten, führt durch die Hochs und Tiefs des Unternehmens.
Er sagt zum Beispiel, dass es billiger käme die Steinbrocken in Container zu verladen, in China Pflästerungssteine zurecht hauen zu lassen und wieder retour auf den Guber schicken zu lassen als diese hier zu produzieren. Und dennoch wird es hier gemacht. Da sind viel Herzblut und viel Handarbeit dabei.

Es sind Portugiesen, die hier arbeiten. Sie verstehen dieses Handwerk.
Wie ein Brocken von etwa einem Kubikmeter von Hand gespalten wird können wir mitverfolgen. Es ist spannend und scheint einfach zu sein – nur können diese Leute «die Steine lesen». Anschliessend werden die Steine verkleinert, zu Platten gesägt oder zu Pflästersteinen in verschiedenen Qualitäten zurechtgehauen.
Eine kleine Ausstellung mit Videoinstallationen gibt weitere Auskunft über diesen packenden Ort zwischen Natur und Industrie.
Das Mittagessen war dem Ort entsprechend: Brasato mit Polenta und einen kräftigen Roten dazu. Die musikalische Unterhaltung passte auch, eine Bandella aus Locarno fand grossen Anklang. Um 17 Uhr kehrte die Gesellschaft mit dem Car zurück nach Zug 

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