ZUGER PRIVILEG
 

Jahresversammlung (GV) 2015, 03. Februar 2015


Heiri Scherer´s Rückblick vor seinem Rücktritt:

Liebe Mitglieder des Vereins Zuger Privileg

1999 gründete eine kleine Gruppe Kulturinterssier ter das Zuger Privileg; mit dabei waren Brigitte Moser, Alice Felber, Ruth Gut, Puccino Scherer und ich, Heiri Scherer. Die Idee entstand nach dem politischen Ende des Stadtbeobachters – da fanden wir, dass Kultur auch möglich sein müsse ohne Unterstützung von Stadt und Kanton.

So fingen wir an mit einer Lesung aus einem Arztroman, für CHF 2.50 vom Bahnhofkiosk, in der neuen Andreasklinik in Cham. Das wurde ein unglaublich spannender Abend zum Thema Trivialliteratur ; wieso werden mit dieser Ar t Literatur Millionenauflagen gebolzt und die klassische Literatur ist in der Schweiz mit ein paar tausend verkauften Büchern ein Bestseller? Was klein begann, wuchs ganz schnell. Dank einem relativ hohen Jahresbeitrag wurde ein vielseitiges Programm möglich, welches der Verein ohne öffentliche Gelder gestalten konnte. Einzig die grosse Ausstellung «Was hat Kunst mit Kunst zu tun?», zum Jubiläum des Kunsthauses, wurde von der Stadt Zug grosszügig unterstützt und so überhaupt möglich gemacht.

Wie an der letztjährigen Jahresversammlung angekündigt, gebe ich die Leitung des Vereins nach 15 Jahren ab. Für die Mitarbeit im Verein Zuger Privileg und am Interesse, an dem was wir über all die Jahre gemacht haben, möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken: bei allen, die über die Jahre im Vorstand mitgearbeitet haben, bei allen, die sonst in irgend einer Form mitgeholfen haben, das Zuger Privileg zu dem zu machen, was es geworden ist. Ein ganz herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern des Vereins Zuger Privileg, die durch ihr Mitmachen das Programm über all die Jahre überhaupt möglich gemacht haben. Bedanken möchte ich mich beim Kunsthaus Zug, wo wir zwei wunderbare Ausstellungen realisieren konnten.

Zum Abschluss meiner Tätigkeit für den Verein werde ich noch zwei Anlässe mitbestreiten:
die (heutige) Jahresversammlung am 3. Februar 2015 in der Galvanik und die Matinée Culinaire am 19. April 2015 im Restaurant Brandenberg.
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Zauberei vor dem Apéro:
Als “Apéro Surprise”angekündigt, überrascht uns Alex Porter mit seinen Tricks, die für die grosse Bühne zu klein sind, aber zu den ganz Grossen der Zauberkunst gehören.
Mit druidischem Gespür lässt Alex Porter die Zauberkunst neu erblühen und webt Gesänge, Geschichten und Tricks zu einem wundersamen Geflecht.

Die Zuschauer sitzen ein Stück näher als sonst. Ausnahmsweise lässt sich der Zauberer ganz genau auf die Finger gucken und führt uns durch die Irrungen unserer Wahrnehmung.
Durchs Herzpochen hindurch führt er den Zuschauer in einen Raum der Phantasie, in dem Unmögliches ganz selbstverständlich wird.

Spannend, interessant und herzhaft schön. Ein gelungener Abschluss.



Upload: 10.12.2015/aw 

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