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Matinee Culinaire zum Thema Senf, 29. April 2018



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Chönnt ich no e chli SENF ha?

Senf ist bekannt als allgegenwärtiger Begleiter zur Wurst.
Bei uns in der Schweiz kommt er meist aus der bekannten blauen Tube.

Doch Senf ist und kann viel mehr!

Schon vor 3000 Jahren wurde in China Senf als Gewürz benutzt. Um 400 v.Chr. erreicht er Griechenland, wo er als Heilmittel angebaut wurde. Aus dem Rom des 1. Jh. stammt das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung. In Mittel-europa wird Senf erstmals im 8. Jh. erwähnt. Er avanciert im 14. Jh. zu einem derart wichtigen Gewürz, dass Papst Johannes XXII. seinen Neffen zum Grand moutardier du Pape ernennt.

Die Redensart „Seinen Senf dazugeben“ stammt wohl aus dem 17. Jh. Damals galt Senf als ein Gewürz, das jede Mahlzeit als genüsslicher gelten lies und wurde offenbar selbst dann serviert, wenn er nicht dazu passte. Oft war dies so unangenehm, wie ein unerwünschter Rat.

Unser Grand moutardier ist heute der Senf-Tüftler Reto Lutz.
Seit 1997 mahlt er auf Granitsteinen die Senfsaat zu einer Paste. Was er zusätzlich hinzufügt und was es sonst noch alles braucht, damit sich das volle Aroma des Senfs entwickelt, darüber wird er uns an dieser Matinee Culinaire aufklären.

Bei uns kann nicht jeder seinen Senf dazu geben!

Dies überlassen wir heute der neuen Küchenchefin Lucia Tschan und ihrem Team. Sie werden uns mit einem Buffet verwöhnen, wo jeder Senf zu seinem Gericht passen wird. Garantiert!

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine würzige Matinee Culinaire.

Cornelia Mayinger
und der ganze Vorstand.



Kosten:
inkl. Apéro exkl. Tischgetränke; zahlbar bar vor Ort
- Mitglieder: CHF 40.00
- Gäste: CHF 70.00
 

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