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Bad RagARTz Triennale 2018 - ein Ganztagesausflug, 15. August 2018



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Vom 5. Mai bis 4. November 2018 fand in Bad Ragaz und in Vaduz die bereits 7. Schweizerische Triennale der Skulptur statt.

77 Künstlerinnen und Künstler aus 17 Ländern zeigten an dieser inzwischen international bekannten Freilichtausstellung über 400 Kunstwerke unterschiedlichster Art.

Für unseren kunstinteressierten Kulturverein war dies also Grund genug, eine Reise anzutreten und gemeinsam hinzufahren.

Wir starteten am frühen Morgen um 0745 im Bahnhof Zug. Bei Kaffee und Gipfeli verging dir Reise schnell und angenehm, wenn auch enger als gedacht, da die SBB die Reservationen verschiedener Gruppen sehr kreativ auslegte. Auch in Bad Ragaz zeigte sich die SBB von ihrer spontanen Seite, als unser Zug bereits weiter fuhr, bevor alle Personen ausgestiegen waren. So legten einige reisefreudige Mitglieder noch eine Zusatzrunde zum nächsten Bahnhof ein.

Endlich vollzählig im Dorf angekommen besuchten wir am Vormittag in zwei Gruppen unter kundiger Führung die Ausstellung auf dem zehn Kilometer langen Skulpturenweg im Dorf Bad Ragaz.
Selbstredend konnten wir nicht die ganze Ausstellung abmarschieren, stand sie doch in diesem Jahr unter dem Motto «Eile mit Weile – Verweile».

Die Kunstwerke wurden derart gut im Dorf integriert, dass die Besucher ihnen auf Schritt und Tritt begegnen konnten. Die beiden Gruppen machten unterschiedliche Touren durch das „DorfART“, bekamen jedoch unabhängig voneinander einen guten Überblick. Und viele nahmen sich vor, nochmals zu kommen.

Mit dem Bus ging es anschliessend ins Alte Bad Pfäfers, wo wir uns, nach einem urchigen Mittagessen, im Badmuseum einen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Bades und des Badens von den Ursprüngen bis in die Gegenwart verschaffen konnten. Andere bevorzugten die sehr schön gestaltete Kleinskulpturenausstellung, welcher während der Triennale jeweils im Alten Bad Pfäfers beherbergt ist.

Wenige Meter vom Alten Bad Pfäfers befindet sich der Eingang zur mystischen Taminaschlucht. Hier konnten wir die immense Kraft des Wassers hautnah erleben. Die Tamina hat sich im Laufe der letzten 15000 Jahre tief in den Stein gegraben. Unentwegt sprudelt die Taminaquelle aus dem Fels, Tag und Nacht, 36,5° warm, 8000 Liter in der Minute.

Teilweise zu fuss, teilweise mit dem Bus ging es danach zurück nach Bad Ragaz.
Und wieder nach Zug mit dem Zug. Diesmal ohne Probleme, dafür mit vielen Eindrücken, schönen Erinnerungen und unvergesslichen Erlebnissen zum weiter erzählen.

Es war für alle der rund 30 Teilnehmer ein Tag voll spannender Entdeckungen.

Bericht: A. Wankmiller

Hinweis:
Die Fotos wurden uns von verschiedenen Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
 

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