ZUGER PRIVILEG
 

Der Heimatabend: "Back to the roots", 25. August 2001



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Grundhof Baar

Die Heimat der Schweizer ist ganz gewiss ein Privileg. Das festzustellen, ist banal, das zu geniessen etwas anheimelnd Schönes. An diesem Abend wollte das Zuger Privileg akustisch, optisch und kulinarisch an die Heimat erinnern. Als Ort wählte sie die Scheune des Grundhofs in Baar, von der damals schon bekannt war, dass sie bald Neubauten würde weichen müssen. Ihr wurde mit diesem Abend ein nostalgischer Abschiedsgruss entboten. Bei allem Genuss ging es still zu. Denn auf akustische Verstärkungen wurde verzichtet. Wort und Musik wurden auch so mühelos verstanden. Sprechender als jede Beschreibung ist das Programm:
Husmusig aus Zug
mit Löffel, Bäse, Hölzli, Waschbrätt und allem, was dazugehört
Johannes Fuchs aus Appenzell
mit virtuosen Händen auf seinem selbstgebauten Hackbrett
Raclette aus dem Fribourgischen mit Gschwellten
Bernadette Roos aus Schöpfheim,
Expertin des Schweizerischen Jodelverbandes, zeigt, wie´s geht
Mandolinos, Baar
mit den schönsten Tessinerklängen
Risotto mit Luganighe
Arnold Alder aus Urnäsch
mit Geige und Jazz-Guitar-Begleitung
Jodeldoppelquartett Zug
mit 16 Personen und den Händen im Sack
Meringues aus Meiringen,
Lebkuchen aus Luzern und Bristener Birnen
alle mit oder ohne Rahm
Gwerder & Co, zwei in den Aargau emigrierte Muotathaler
mit uralten Liedli und Müsterli aus dem Talleben
Stumpen aus dem Luzerner Hinterland und Brissago
mit Schnaps aus dem Jura
Weisse Walliser und rote Tessiner
Kafi-Luz mit drei Zucker
Bier aus Baar


Die folgenden beiden Veranstaltungen haben durch die ihnen unmittelbar nachfolgenden Ereignisse Bedeutungen erhalten, die das Zuger Privileg nicht vorhersehen konnte. Im Rückblick kann dieser Bedeutungswandel nicht unberücksichtigt bleiben. 

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