ZUGER PRIVILEG
 

Mensch und Tier, 09. Oktober 2001


Das Zuger Privileg hatte sich schon mehrfach mit dem Essen auseinandergesetzt, so auch hier. Allerdings ging es diesmal nicht um Kulinarisches, sondern um unseren Umgang mit Tieren, die als reine Fleischlieferanten missbraucht werden. Die Theologin Heike Baranzke und der Philosoph Hans Werner Inensiep vom „Kulturwissenschaftlichen Institut“ in Essen, Nordrhein Westfalen, haben die Geschichte eines „Verhängnisses“ beschrieben. Das Verhängnis besteht darin, dass wir unsere nächsten Verwandten nur in Ausnahmefällen ihrem Status entsprechend behandeln. Die bedenkenlose Nutzung der Tiere schlägt auf den Menschen zurück, wie die damals grassierende Angst vor BSE überdeutlich zeigte. Ein Abend der Nachdenklichkeit. 

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