ZUGER PRIVILEG
 

Salzmatinée, 23. Februar 2003



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Restaurant Brandenberg Zug

Das sprichwörtliche Salz in der Suppe ist das heimliche Vorbild des Zuger Privilegs. Also lag es nahe, das Salz in den Mittelpunkt einer kulinarischen Matinée zu stellen. Das ging natürlich nur, weil es, man glaubt es kaum, diverse Sorten Salz gibt, die sich geschmacklich unterscheiden. Dem Normalverbraucher fällt das nicht auf. Salz ist für ihn eher ein quantitatives Problem: Zuviel? Zuwenig? Nun also galt es, Unterschiede wahrzunehmen.

Der Gourmetspezialist Paul Imhof vom Tagesanzeiger sprach unterhaltsam und interessant über das Salz und seine Geschichte. Richi Kägi, Delikatesseneinkäufer von Globus, stellte die Salze vor, die gekostet werden sollten: Fleur de Sel von der Ile de Noirmoutier, Basler Rheinsalinen Salz, graues Meersalz aus Noirmoutier und aus Essex, England, das Maldon Salt. Man lernte einmal mehr: Selbst das banalste alltägliche Mittel lässt sich unterteilen, verfeinern, zum Objekt der Kennerschaft erheben. Interessant war dabei die Frage, was Gusti Brandenberg diesmal auftischen würde. Süssspeisen ganz sicher nicht, aber welche Gerichte lenken die Aufmerksamkeit speziell auf das verwendete Salz? Stockfisch natürlich mit Zwiebelschweize, Salzbeilagen zu so beliebten Gerichten wie Weisswurst, Buurehamme und Gemüse aus dem Meersalzsud. 

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