ZUGER PRIVILEG
 

Soirée Animale, 05. Oktober 2005

Restaurant Freimann Zug

Kühl war es, im Freilaufstall hinter dem Restaurant Freimann. Oktoberkühl halt. Soirée animale, so hiess der Anlass, zu dem der Verein Privileg am 5. Oktober 2005 eingeladen hatte – in Philipp Freimanns Stall.
Und hier, auf den roten Bänken, die sonst in der Freimannschen Gartenbeiz stehen, sassen rund achtzig Mitglieder, eingehüllt in Wolldecken und hörten zu, was Sieglinde Geisel, Journalistin aus Berlin ihnen erzählte. Geschichten von Tieren, die in ihrem Verhalten an Menschen erinnern, ja manchmal gar die besseren Menschen sind. Und sie las vor, aus Kafkas «Käfer» und aus Bulgakows «Hundeherz».
Antoine F. Goetschel, Geschäftsleiter der Stiftung für das Tier im Recht, hatte ebenfalls Literatur mitgebracht, wenn auch prosaischere. Er erklärte, was es bedeutet, dass Tiere seit dem 1. April 2003 keine Sache mehr sind.
Der Auftakt zur Soirée animale übrigens war ein überaus gelungener: Eine der Freimannschen Kühe warf wenige Minuten vor Beginn ein Kalb. Ein schönes, eines mit einem rotbraunen Fell. 

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