ZUGER PRIVILEG
 

Neue Töne auf der Generalversammlung, 26. Mai 2003




Vereinsmeierei liegt nicht im Sinn des Zuger Privilegs. Doch sollen an dieser Stelle ein paar Zahlen genannt werden, die die Entwicklung illustrieren. Auf seiner 4. GV zählte der Verein bereits über 200 Mitglieder. Die Veranstaltungen waren bis dahin immer sehr gut besucht. Zu den Matinées im Brandenberg kamen jeweils um die 120 Teilnehmer, die anderen Veranstaltungen waren zumeist so gut besucht, dass das Platzangebot gerade ausreichte. Die Presse hat immer wieder positiv über die Anlässe berichtet. Und nicht zuletzt: Die Vereinsbeiträge, 100 FR für Einzelmitglieder, 150 SFR für Paare, haben eine gute finanzielle Grundlage geschaffen.

Diese GV hatte sich einen musikalischen Rahmen gewählt, der ebenso seriös wie ungewöhnlich war. Die Cellistin Cécile Olshausen und der Pianist Fredi Luescher gaben „Bleyaden“. Der Name spielt auf die amerikanische Jazz-Pianistin und Komponistin Carla Bley an, die mit ihrer Art zu musizieren dem Jazz ganz eigene Akzente aufgeprägt hat. Bley erkennt man fast schon am ersten Ton. Und man kann sagen, dass die beiden Musiker genau diesen Ton wunderbar getroffen haben. Das Ganze war sehr anspruchsvoll und edel. 

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