ZUGER PRIVILEG
 

Die 1. Verleihung des Kulturpreises, 07. März 2004



Mehr Bilder zu diesem Anlass

Restaurant Brandenberg Zug

Eine Überraschung war angekündigt worden. Aber worin sollte sie aus Anlass unserer 5. Matinée im Brandenberg bestehen? Das Zuger Privileg verwirklichte einen schon länger gefassten, aber immer wieder aufgeschobenen Plan: die Verleihung eines Kulturpreises. In diesem Fall waren sogar die Preisträger überrascht. Das Ehepaar Gusty und Trix Brandenberg erhielten aus der Hand von Heiri Scherer die „goldene Fritte“, die extra zu diesem Anlass angefertigt worden war. – Die Urkunde des „Prix Privileg“ mit der goldenen Fritte kann im Brandenberg angeschaut werden, aber der Reihe nach:

Der Vorstand des Zuger Privileg hat den Preis an „das Brandenberg“ und „die Brandenbergs“ vergeben, weil es sich hier um eine Beiz im besten Sinne des Wortes handelt. „Jeder Zuger kennt das Brandenberg“, sagte Heiri Scherer in seiner Laudatio. Im Brandenberg treffen sich Handwerker und Manager, Künstler und Politiker, Arbeiter und Banker. Jeder geht hier hin, weil ihm eine „ehrliche Küche“ und eine gute Bedienung zu moderaten Preisen geboten werden. Das Restaurant ist sehr massvoll renoviert worden. Und im Sommer wird im Garten serviert, was für das Personal zusätzliche Wege bedeutet. Man fühlt sich wohl im Brandenberg, weil einfach alles stimmt. Übrigens auch der Weinkeller, den Heiri Scherer ebenso lobte wie Gustys selbstgebrannten Schnäpse. Und als ob es diese vielen guten Gründe für die Preisverleihung nicht schon mehr als ausgereicht hätten, konnte Heiri Scherer noch einen besonderen Trumpf hervorkehren: die 13 Punkte, die der Gault Millau gerade für Gustys hervorragende Küche vergeben hatte.

Wieder einmal standen Sinnenfreuden und Alltagskultur im Zentrum des Zuger Privilegs. Getreu dem Motto, „beim längst Bekannten das Unbekannte hervorzukehren und dabei alle Sinne mitwirken zu lassen“. Zu einer richtigen Preisverleihung gehört Musik. Auch hier wurde überraschendes geboten. „Alpaphonik“, eine neue Formation mit dem Trompeter Hans Kennel, der Sängerin Betty Legler und dem Akkordeonspieler Hans Hassler verzauberte durch Heimatklänge und forderte die Zuhörer mit ungewöhnlichen Komposition heraus. – Und das Buffet war diesmal mehr denn je ein Festmahl. 

Anlass drucken